UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR NEUROLOGIE

  • 1802-MEG-w730

MEG

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Seit 2016 ist die Universitätsklink für Neurologie unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze und technischer Leitung von Prof. Dr. Ing. H. Hinrichs im Zenit II mit dem neuen Magnetenzephalographen vom Typ Elekta Neuromag® TRIUX vertreten. Das Gerät verfügt über 102 Magnetometer- und 204 planare Gradiometer-Sensoren und kann simultan 64 EEG-Kanäle registrieren.

MEG_1-w280Mittels der Magnetencephalographie werden Magnetfelder gemessen, die auf neuronaler Aktivität des menschlichen Gehirns beruhen. Die Größe der nutzbaren Signale bewegt sich zwischen 10-12 bis 10-15 Tesla. Die in der Umgebung vorherrschenden Magnetfelder wie z.B. PKW in 50m Abstand mit 10-8 bis 10-9 Tesla, Umgebungsstörungen mit 10-6 bis 10-8 Tesla oder das Erdmagnetfeld mit ca. 10-4 Tesla werden mittels einer Abschirmkammer von der Meßapparatur ferngehalten.
Der Proband befindet sich in z.B. sitzender Position in der Kammer. Der Kopf ist in einem kryotechnischen Gefäß fixiert. Dort befinden sich in flüssigem Helium 248 supraleitende Messsenoren sog. Superconducting Quantum Interface Devices (SQUIDs).
Dem Probanden werden visuelle, auditorische oder taktile Stimulationen dargeboten. Die Magnetfelder der neuronalen Aktivitäten werden durch die SQUIDs detektiert, mittels Elektronik digitalisiert und rechentechnisch erfaßt.

Mittels der Magnetencephalographie werden Magnetfelder gemessen, die auf neuronaler Aktivität des menschlichen Gehirns beruhen. Die Größe der nutzbaren Signale bewegt sich zwischen 10-12 bis 10-15 Tesla. Die in der Umgebung vorherrschenden Magnetfelder wie z.B. PKW in 50m Abstand mit 10-8 bis 10-9 Tesla, Umgebungsstörungen mit 10-6 bis 10-8 Tesla oder das Erdmagnetfeld mit ca. 10-4 Tesla werden mittels einer Abschirmkammer von der Meßapparatur ferngehalten.
Der Proband befindet sich in z.B. sitzender Position in der Kammer. Der Kopf ist in einem kryotechnischen Gefäß fixiert. Dort befinden sich in flüssigem Helium 248 supraleitende Messsenoren sog. Superconducting Quantum Interface Devices (SQUIDs).
Dem Probanden werden visuelle, auditorische oder taktile Stimulationen dargeboten. Die Magnetfelder der neuronalen Aktivitäten werden durch die SQUIDs detektiert, mittels Elektronik digitalisiert und rechentechnisch erfaßt.

 

Zur Visualisierung der gemessenen magnetischen Felder durchlaufen die Daten spezielle Tools. Die Ergebnisse sind Darstellungen wie z.B. der dargestellte Isokonturplot.

Isokonturplot
Abb.1: Isokonturplot einer Magnetfeldverteilung

In diesem sind schematisch die Positionen einiger SQUIDs dargestellt. In dieser 2-dimensionalen Darstellung lassen sich Magnetfeldverteilungen für einen Zeitpunkt darstellen.
Um die strukturellen Gegebenheiten eines Probanden mit einfließen zu lassen, können MRT-Daten einbezogen und die Gehirnaktivitäten farblich dargestellt werden.

strukturelles MRT
Abb.2: strukturelles MRT mit Dipolen

stromdichteverteilung
Abb.3: Stromdichteverteilung

Die kognitive Nutzung des Magnetencephalographen für die neurowissenschaftliche Grundlagenforschung und für klinisch-wissenschaftliche Fragestellungen erfolgt durch die Abteilungen

  • Klinik für Neurologie der Universität Magdeburg, Prof. Dr. med. Hans- Jochen Heinze
  • Verhaltensneurologie (IfN) , Prof. Dr. med. Hans-Jochen Heinze
  • Klinische Forschergruppe, Prof. Dr. med. Emrah Düzel
  • Kognitive Neurophysiologie, Prof. Dr. med. Jens-Max Hopf
  • Experimentelle Neurologie, Prof. Dr. med. Ariel Schoenfeld

und durch die Arbeitsgruppen der Universitätsklink für Neurologie:

  • Gedächtnis und Bewusstsein , Dr. Alan Richardson-Klavehn
  • Multimodale Integration, Dr. rer. nat. Tömme Noesselt

 

Letzte Änderung: 20.08.2018 - Ansprechpartner:

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