Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Universitätsklinik für Neurologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Abschlussarbeiten

Wir bieten als Forschungsgruppe fortlaufend die Möglichkeit für Studierende der Psychologie, Neurowissenschaften, Medizin und Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition (sowie verwandter Fächer) Bachelor-, Master- als auch Medizinische Doktorarbeiten zu schreiben.

Zu vergebende Themen:

Literaturarbeit zur Facial-Feedback-Hypothese

Die Wahrnehmung und richtige Verarbeitung von Emotionen stellt einen wichtigen Aspekt innerhalb der sozialen Kommunikation dar. Für die richtige Verarbeitung von emotionalen Inhalten ist unsere eigene Mimik von besonderer Bedeutung. Unsere Mimik beeinflusst hierbei sowohl unsere eigenen emotionalen Zustände als auch die Wahrnehmung von emotionalen Gesichtsausdrücken unseres Gegenübers. Einen Erklärungsansatz für den Einfluss der Mimik auf das emotionale Erleben und Verhalten liefert die Facial-Feedback-Hypothese. Nach dieser senden die sensorischen Signale der aktivierten Gesichtsmuskeln ein Feedback an das Gehirn, wobei jene Repräsentationen aktiviert werden, welche mit diesem emotionalen Gesichtsausdruck assoziiert sind. Emotionen haben somit nicht nur einen Einfluss auf unsere Körpersprache, speziell unsere Mimik, sondern unsere Mimik beeinflusst auch unsere Emotionen, als auch die Wahrnehmung von emotionalen Inhalten wie emotionale Gesichtsausdrücke.

Im Rahmen einer Bachelor-Literaturarbeit soll ein Überblick über die Facial-Feedback-Hypothese gegeben werden. Dabei soll auf die Entwicklung der Theorie, als auch auf empirische Studien  in diesem Bereich und deren potentielle klinische Anwendung eingegangen werden.

M.Sc. Maria Kühne

Einfluss der repetitiven tACS-Anwendung bei Dyslexie

Ziel dieser empirischen Arbeit ist es zu untersuchen, ob die wiederholte Anwendung einer tACS-Stimulation den Effekt eines konventionellen Lese-Rechtschreibtrainings bei Kindern und Jugendlichen mit Dyslexie verstärkt.

Dr. Katharina Rufener

Einfluss der transkraniellen Elektrostimulation (tES) auf chronische Schmerzsymptomatik

Chronischer Schmerz tritt als Symptome bei einer Reihe neuropsychiatrischer Erkrankungen auf und kann häufig mit einer Dysfunktion des sogenannten Schmerznetzwerks assoziiert werden. Die transkranielle Elektrostimulation (tES) stößt als nicht-pharmakologische Alternative zur Behandlung chronischer Schmerzen auf ein breites Interesse. Insbesondere die Stimulation des primären motorischen Kortex (M1) und des dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) mittels transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) scheinen eine langanhaltende Schmerzreduktion bei chronischen Schmerzen bewirken zu können.

(I) Im Rahmen einer Literaturarbeit (BA-Thesis) sollen aktuelle Erkenntnisse über Prävalenz, Ätiologie und Taxonomie, sowie bestehende Behandlungsansätze chronischen Schmerzes zusammenfassend dargestellt werden.

(II) Im Rahmen einer empirischen Arbeit sollen die analgetischen Auswirkungen einer repetitiven tES bei Patienten mit chronischer Schmerzsymptomatik systematisch untersucht werden.

Dr. Tino Zähle

Fatigue bei Morbus Parkinson

Im Rahmen einer Literaturarbeit sollen aktuelle Erkenntnisse über Prävalenz, Ätiologie und Taxonomie, sowie bestehende Behandlungsansätze der Fatigue-Symptomatik bei Patienten, die unter Parkinson leiden zusammenfassend dargestellt werden.

Dr. Tino Zähle

Einfluss der transkraniellen Elektrostimulation (tES) auf die Fatigue-Symptomatik bei Multipler Sklerose

Im Rahmen einer Literaturarbeit sollen aktuelle grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse über potentiale therapeutische Anwendungsmöglichketen der tES zur Behandlung der Fatigue-Symptomatik bei Multipler Sklerose zusammenfassend dargestellt werden

Dr. Tino Zähle

Anwendung nicht-invasiver Stimulationsverfahren in der neuropsychologischen Rehabilitation

Im Rahmen einer Literaturarbeit sollen aktuelle grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der nicht-invasiven Elektrostimulation mit potentiellen neuropsychologisch-therapeutischen Anwendungsfeldern in Zusammenhang gebracht werden.

Dr. Tino Zähle

[Bachelorthema]
Prädiktive Vorhersagekraft der Distraktorenaufgabe des CVLT-K (California Verbal Learning Test- Kurzversion) zur Aufdeckung von Demenzen

Um im klinischen Setting eine sichere Aussage bezüglich einer dementiellen Entwicklung treffen zu können, benötigt man neben bildgebenden Verfahren auch eine ausführliche neuropsychologische Diagnostik. Diese beinhaltet auch eine Überprüfung des verbalen Neugedächtnisses, welche mit teilweise zeitintensiven standardisierten Verfahren durchgeführt werden.
Ist es aber möglich anhand der Ergebnisse  einer kurzen Distraktorenaufgabe  aus einem verbalen Lern- und Merkfähigkeitstest (Rückwärtszählen aus dem CVLT-K) Rückschlüsse auf eine dementielle Entwicklung zu ziehen? Dies würde eine deutliche Zeitersparnis bedeuten und auch als Screening genutzt werden können. Aber ist dem auch so?
In dieser Arbeit sollen verschiedene neuropsychologische Parameter, welche aus einem vorhandenen Datenpool entnommen werden, sowie verschiedene Diagnosen, wie z.B. MCI (mild cognitive impairment), Demenz und unauffällig neuropsychologische Patienten, in Beziehung mit den Ergebnissen der Distraktorenaufgabe gesetzt werden, um somit eine Aussage zur Spezifität und Sensitivität treffen zu können.

Literatur:
Hendrik Niemann, Walter Sturm, Angelika I. T. Thöne-Otto, Klaus Willmes :CVLT - California Verbal Learning Test; Deutsche Adaptation. Karnath & Thier (2012) :Kognitive Neurowissenschaften. Kapitel Demenzen.

Dipl.-Psych Kati Schwiecker

 

Abschlussarbeiten früherer Jahre:

Schnelle zeitliche Verarbeitung als grundlegende Komponente der auditiven Sprachwahrnehmung: eine EKP-Studie

Katja Gysi

2006

MSc

Psychologie

Non-invasive Neuromodulation durch transkranielle Elektrostimulation

Bianka Gerling 2009 BSc  Psychologie

Beeinflussbarkeit der natürlichen Oszillation des visuellen Systems im Alpha Frequenzbereich durch transkranielle Wechselstromstimulation

Florianne Wohlfahrt 2009 BSc Psychologie

Modulating the Visual Working Memory via Transcranial Direct Current Stimulation: Combined Behavioural and Electrophysiological Evidence

Kai Heimrath

2012

MSc

Integrative Neuroscience

Modulation moralischen Verhaltens - Einfluss der transkraniellen Gleichstromstimulation auf die Bewertung moralischer Dilemmata und das Lesen von Emotionen

Maria Kühne 2012 BA Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition

Die Untersuchung der impliziten emotionalen Verarbeitung durch die Nutzung eines visuell-affektiven Priming-Paradigmas bei lexikalischen Entscheidungsaufgaben

Julia Roxana Rieger 2013 MSc Psychologie

Untersuchung der Simulationssensibilität des Alertness-Tests der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung

Marina Fiene 2013 BSc Psychologie

Auswirkungen transkranieller Gleichstromstimulation auf die auditorische Verarbeitung sprachlicher Stimuli – Untersuchung des zeitlichen Auflösungsvermögens und ereigniskorrelierter Potenziale

Anna Fischer 2014 MSc Psychologie

Deep brain stimulation of the subthalamic nucleus in Parkinson`s disease - evaluating the effect of electrode location on neuropsychological outcome

Janine Jargow 2015 MSc Integrative Neuroscience

Dekonstruktion des Machiavellismus durch transkranielle Stimulation - Was nicht-invasive Gehirnstimulation zur Klärung und Erforschung von Machiavellismus und Machiavelli-Intelligenz leisten kann.

Janine Jargow 2015 MSc Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition

Untersuchung der implizieten emotionalen Verarbeitung bei Parkinson-Patienten anhand eines visuell-affektiven Priming Paradigmas bei einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe

Lena Wattenberg 2015 BSc Psychologie

Der Einfluss der Tiefen Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus, Globus pallidus internus und Nucleus ventralis intermedius auf neuropsychologische Parameter: Eine Längsschnittuntersuchung

Nadine Haase 2015 MSc Psychologie

Influence of Alcohol Addiction on Cognitive Processing - Attentional Bias towards Alcohol Stimuli in Abstinent Alcohol Addicts

Maria Kühne 2016 MSc Integrative Neuroscience

Effekte transkranieller Gleichstromstimulation auf die kognitive Fatigue bei Multipler Sklerose: Elektrophysiologische und behaviorale Evidenz

Marina Fiene 2016 MSc Psychologie

Moral Judgment and Linguistic Proficiency: The Influence of Foreign Language on the Evaluation of Moral Dilemmas

Katarina Schmidt 2016 MSc Integrative Neuroscience

Neurofeedback und die Bahandlung von Belastungsstörungen nach Psychotraumatisierungen  im Kindes- und Jugendalter

Triin Tuisk 2017 BA Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition

Neuropsychologische Auswirkungen von leichtem bis mittelschwerem Schädel-Hirn-Trauma und Rehabilitationsbedarf

Sabine Raum 2017 BSc Psychologie

Der Einfluss von transkutaner Vagusnervstimulation auf die GABA-assoziierte visuomotorische Performance

Olivia Stert 2017 BSc Psychologie

Der Einfluss transkutaner Vagusnervstimulation auf die auditorische Aufmerksamkeit und ihr neuropsychologischer Wirkmechanismus

Anne Franziska Behnke 2017 BSc Psychologie

Verhaltensänderungen nach Fehlern bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS - Sekundäranalyse eines Priming-Experiments

Marie-Kristin Müller 2017 BSc Psychologie

Investigating Stochastic Resonance in the Human Auditory System

Julian Kauk 2017 BSc Psychologie
Letzte Änderung: 28.05.2018 - Ansprechpartner: Webmaster