Kooperation

Kooperationen

Die Klinik für Neurologie unterhält zahlreiche Forschungskooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Gruppen, darunter folgende Labors:

Regional

  • Stimulate-Forschungscampus (gefördert durch das BMBF)
    In diesem Projekt werden künftig Technologien für bildgeführte minimal-invasive Methoden in der Medizin entwickelt, die sowohl medizinische Behandlungsmethoden verbessern als auch die Kostenexplosion im Gesundheitswesen eindämmen sollen.
  • Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN)
    Das Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN) ist ein Grundlagenforschungsinstitut, das der Erforschung der Mechanismen von Lernen und Gedächtnis gewidmet ist. Das LIN ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) und ist ein wichtiges Zentrum des Neurowissenschaftsstandortes Magdeburg. Die Klinik für Neurologie und die Klinik für Stereotaktische Neurochirurgie führen im Rahmen des Sonderforschungsbereiches gemeinsame Projekte mit LIN durch. Die Abteilung "Verhaltensneurologie" der Klinik für Neurologie, die in enger Kooperation mit den übrigen Abteilungen des Leibniz-Instituts arbeitet konzentriert sich dabei auf das Thema „Bewertung und Motivation.
  • Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND)
    Zwischen der Klinik für Neurologie und dem Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) besteht im Bereich der Lern- und Gedächtnisforschung eine enge Kollaboration. Das IKND wurde 2008 als neue Struktureinheit an der Medizinischen Fakultät in Magdeburg gegründet. Es ist aus der Klinischen Forschergruppe (KFO) 163 ‚Normale und gestörte kognitive Kontrolle von Gedächtnisfunktionen’ der Deutschen Forschungsgemeinschaft hervorgegangen. Prof. Dr. med. Emrah Düzel, ehemals Sprecher der KFO 163, wurde 2008 zum Direktor des IKND berufen. Am IKND werden die Mechanismen höherer kognitiver Hirnfunktionen, wie z.B. Gedächtnis, Motivation, zielgerichtetes Handeln, Entscheidungsfindung und Verhaltenskontrolle erforscht.

National

  • Es bestehen enge Kooperationen mit dem DZNE (Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) in der Helmholtz-Gemeinschaft mit Hauptsitz in Bonn. Das DZNE Magdeburg ist eine der 9 Partnerstandorte des DZNE Bonn. In einem multidisziplinären Ansatz, der Universität und Leibniz-Institut in Magdeburg verbindet, werden die Mechanismen und therapeutischen Perspektiven neuromodulatorischer Ansätze zur Prävention und Behandlung dementieller Erkrankungen untersucht.

International

  • Elektroden Headset
    Hirnströme zu Hause messen.
    Ministerin, Universitätsklinik für Neurologie und Nielsen unterzeichnen am 19.11. 2012 Absichtserklärung.
    In einer gemeinsamen klinischen Forschungsstudie mit dem Informations- und Konsumforschungsunternehmen Nielsen will die Universitätsklinik für Neurologie untersuchen ob sich das von Nielsen Neurofocus patentierte "Elektroden-Headset" für die neurologische Fernüberwachung von Patienten sowie für weitere Anwendungen eignet.

  • Institute of Cognitive Neuroscience (ICN), University College of London UK
    Dieses Projekt untersucht multimodale (auditorisch-visuell) Aufmerksamkeitsprozesse mit fMRI und EEG/MEG.
  • UC Davis/California (Prof. Luck, Prof. Mangun).
    Die Gruppe um Prof. Mangun befasst sich seit langem mit der Analyse visueller Aufmerksamkeit. Gemeinsam entwerfen wir neue MEG- und fMRI-Experimente, die die Hierarchie, Richtung und Stärke der an diesen Prozessen beteiligten Bahnen analysieren sollen.
  • UC Berkeley/ California, Helen Wills Institute for Neuroscience (Prof. Knight)
    Gemeinsam mit Prof. Knight untersuchen wir motorische Prozesse und Sprachverarbeitung durch nichtinvasive und invasive elektrophysiologische Messungen. Ein besonderer Fokus dieser Kooperation liegt auf der Entwicklung von Brain Machine Interfaces (BMI)