Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Universitätsklinik für Neurologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Elektro-Enzephalographie (EEG)

Die Elektro-Enzephalographie (EEG) ist eine Methode zur Messung elektrischer Gehirnströme, indem die Spannungsschwankungen des Gehirns abgeleitet werden. Mit Hilfe von etwa 20 auf die Kopfhaut aufgesetzten Metallplättchen (Elektroden) werden die Spannungsunterschiede (Potential-Schwankungen) zwischen jeweils zwei Elektroden in verschiedenen Kombinationen gemessen, anschließend mit einem entsprechenden Gerät verstärkt und schließlich als Hirnstromwellen aufgezeichnet. Der Arzt beurteilt die Hirnstromwellen nun anhand ihrer Frequenz (Messung in Hertz = Hz), ihres Ausschlages (Amplitude), ihrer Steilheit und Lokalisation. Dabei achtet er auch auf die Symmetrie zwischen den beiden Gehirnhälften. Zusätzlich zum EEG unter Ruhebedingungen kö nnen verschiedene Provokationsmethoden durchgeführt werden:

Die EEG-Untersuchung dauert normalerweise etwa 30 Minuten. Nach dem Test können Sie Ihren normalen Aktivitäten nachgehen. Hiervon auszunehmen ist der Zustand nach Schlafentzug oder nach eventueller Medikamentengabe. Mit Hilfe des EEG‘s können Epilepsie, Kopfverletzungen, Hirntumoren, Hirnentzündungen und verschiedene Mitbeteiligungen des Gehirns an entzündlichen oder stoffwechselbedingten Störungen untersucht werden.

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Letzte Änderung: 13.03.2018 - Ansprechpartner: Ögelin Düzel