Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Universitätsklinik für Neurologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Stroke Unit

Leitung

Prof. Dr. med. Michael Görtler

Mitarbeiter

Dr. med. Andreas Oldag
Dr. med. Maria Barleben
Dr. med. Andrea Breja
PD Dr. med. Stefanie Schreiber
Annette Glänzel (Dok.-Assistentin)
Jane Heisinger (ltd. MTFA)
Andrea Radsey (Sekretariat)

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Kooperationen

Prof. Dr. Robert Knight, Helen Wills Neuroscience Institute, University of California Berkeley
Prof. Dr. Matthias Raith, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, O.-v.-G.-Universität Magdeburg
Prof. Dr. Klaus G. Reymann, Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg
Prof. Dr. Georg Rose, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, O.-v.-G.-Universität Magdeburg
Prof. Dr. Michael Sailer, Neurologisches Rehabilitationszentrum Magdeburg
Prof. Dr. Klaus-Ulrich Schmucker, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung, Magdeburg

Thema

Stroke Unit (Schlaganfallstation) und Neurovaskuläre Spezialambulanz der Klinik für Neurologie sind für zerebrovaskuläre Patienten die primäre Aufnahmestation und Ansprechstelle innerhalb des Magdeburger Stroke Centers. Zur gezielten Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen steht an der Stroke Unit ein multidisziplinäres Team aus Neurologen und Ärzten einer Vielzahl anderer Fachgebiete zur Verfügung. Die Stroke Unit ist zudem Zentrale eines Telemedizin-Netzes, wodurch angeschlossenen Satellitenkliniken die neurovaskuläre Expertise der Stroke Unit zur Verfügung gestellt wird und so Patienten auch externer Kliniken davon profitieren können.

Die Stroke Unit besitzt 9 Betten mit spezieller Ausstattung für die Intensivüberwachung von Schlaganfallpatienten. Hier erfolgt die Behandlung und Überwachung von Patienten mit einem akut erlittenen bzw. unmittelbar drohenden Schlaganfall. Die an der individuellen Pathophysiologie eines jeden Schlaganfallpatienten orientierte Akuttherapie ist klinisches Behandlungsziel und steht im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Forschung auf der Stroke Unit. Dies setzt eine umfassende Diagnostik bereits in der Aufnahmesituation, d.h. innerhalb der ersten 30 bis 60 Minuten nach Eintreffen des Patienten voraus, was ohne Stroke Unit nicht zu realisieren wäre.

In der Neurovaskulären Spezialambulanz werden Patienten nach zerebralen Ischämien oder mit dem Verdacht auf eine zerebrovaskuläre Erkrankung untersucht und hinsichtlich möglicher bzw. notwendiger Therapien und prophylaktischer Maßnahmen beraten. Die Suche diagnostischer Verfahren, die derartige Empfehlung erlauben, ist hier ein wissenschaftliches Ziel. Funktionelle sonographische Verfahren wie die Mikroembolidetektion oder die Bestimmung der zerebrovaskulären Reservekapazität wurden in Magdeburg aus diesem Grund erstmals und bisher einmalig in die Routinediagnostik integriert. Vergleichbares wurde kürzlich für spezielle MRT-Untersuchungen begonnen. Die Neurovaskuläre Spezialambulanz und die angegliederte neurosonologische Funktionsdiagnostik übernehmen darüber hinaus als integrales Mitglied des Gefäßzentrums des Universitätsklinikums die zerebrovaskuläre Primärdiagnostik für stationäre und ambulante Patienten dieser Unit und des Klinikums.

Forschung

Die Stroke Unit der Universität Magdeburg betreibt Forschungsprojekte zum Schlaganfall und zu neurovaskulären Erkrankungen auf einer Vielzahl von Gebieten. Dazu gehören die experimentelle und klinische Erforschung der zerebralen Mikroangiopathie als einer Hauptursache der (vaskulären) Demenz, der Einsatz neuer Diagnose- und Therapieverfahren beim perakuten Schlaganfall, die Bedeutung neuer kombinierter, morphologisch-funktioneller Bildgebungsverfahren zur Steuerung prophylaktischer Behandlungsmaßnahmen und die Entwicklung Hirnpotential-gesteuerter Prothesen für Patienten mit schweren funktionellen Defiziten nach einem Schlaganfall.

» Brain-Computer-Interface (BCI) / Brain-Machine-Interface (BMI)
» Hirninfarkt-bedingte Defizite höherer Hirnfunktionen i. d. funkt. Kernspintomographie (fMRT)
» Zerebrale Mikroangiopathie und vaskuläre Demenz
» Hochfeld (7-Tesla-)MRT
» Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)
» Telemedical-Acute-Stroke-Care-(TASC-)Projekt
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Letzte Änderung: 27.10.2016 - Ansprechpartner: Ögelin Düzel
 
 
 
 

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