UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR NEUROLOGIE

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PD Dr. Stefanie Schreiber bekommt „Nachwuchs-Forschungspreis 2016“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Privatdozentin Dr. Stefanie Schreiber (Jahrgang 1982) wurde am 19. Dezember 2016 im Rahmen einer Festveranstaltung in der Sankt-Johannis-Kirche in Magdeburg der „Nachwuchs–Forschungspreis 2016“ der Otto-von-Guericke-Universität verliehen.

Stefanie Schreiber, die als Oberärztin in der Klinik für Neurologie tätig ist und die Arbeitsgruppe „Mischpathologien des zerebralen Alterns“ leitet sowie eine Forschungsgruppe am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) inne hat, kann in Ihrer beruflichen Laufbahn auf weitere inhaltliche Meilensteine zurückblicken. So konnte sie bereits Ende Dezember 2013 den Titel „Jüngste habilitierte Ärztin“ in der Geschichte der Medizinischen Fakultät Magdeburg für sich beanspruchen.

Anschließend folgte ab Januar 2014 bis September 2016 ein Forschungsaufenthalt in Berkeley, Kalifornien, USA mit dem Ziel, ihr Methodenspektrum auf die quantitative Auswertung bildgebender Verfahren, wie MRT und PET zu erweitern. Die erfolgreiche Forschungstätigkeit in Berkeley mündete bisher in drei Beiträgen in Fachzeitschriften und ist die Grundlage für weitere gemeinsame Arbeiten mit der Gruppe in Berkeley. Die erworbenen Techniken erlauben ihr zudem nach ihrer Rückkehr, die im Rahmen der Habilitation anhand eines Tiermodells beschrieben Mechanismen auch an Patienten mit zerebraler Mikroangiopathie und Alzheimer Demenz zu untersuchen.

Mit Unterstützung von Herrn Prof. Dr. med. S. Vielhaber und Herrn Prof. Dr. med. M. Görtler hat Stefanie Schreiber die Sonographie peripherer Nerven am Standort Magdeburg etabliert. Für ihre Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Sonographie der peripheren Nerven wird sie im Februar 2017 mit dem Felix-Jerusalem-Preis für neuromuskuläre Erkrankungen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. geehrt. Die Vergabe des Nachwuchs-Forschungspreises der Medizinischen Fakultät erfolgte für ein Projekt in dem die in Magdeburg bereits etablierte sonographischen Untersuchung der peripheren Nerven um komplementäre Bildgebungsmethoden angereichert wird, um ein detaillierteres Verständnis der Schädigungsmechanismen der peripheren Nerven bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose zu gewinnen.

 

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Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?

Neurologen und Neurowissenschaftlern vom Leibniz-Institut für Neurobiologie gelang gemeinsam mit Kollegen der Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg, des DZNE Magdeburg sowie der Medizinischen Hochschule Hannover ein wichtiger Schritt in der Erforschung von ALS. Mit einem neuen Analyseverfahren konnten sie zeigen, dass ALS und frontotemporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind, auch wenn ALS-Patienten nicht dement sind. Über ihre Untersuchungen berichten die Neurowissenschaftler nun in der Fachzeitschrift "Scientific Reports".
Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung.

Sonntage im Zeichen der Medizin

Die Veranstaltungsreihe "Medizinischer Sonntag" des Universitätsklinikums der Otto-von-Guericke-Universität, der Magdeburger Urania und
der Volksstimme lädt zu vier Terminen im ersten Halbjahr ein.
Weitere Informationen zu den Terminen der Veranstaltungsreihe erhalten Sie hier.

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Letzte Änderung: 20.09.2018 - Ansprechpartner:

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