Neuroimmunologische Erkrankungen
Zell- und Immuntherapie für Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankungen und die Multiple Sklerose
Neue Zell- und Immuntherapien gewinnen als innovative Behandlungsmethoden bei therapierefraktären neuroimmunologischen Erkrankungen, v.a. der Myasthenia gravis, zunehmend an Bedeutung. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit der Spezialambulanzen für Multiple Sklerose, Myasthenia gravis inklusive Antikörper-vermittelter Autoimmunerkrankungen und der Infusionsambulanz der Neurologie mit der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie werden diese innovativen Therapien, im Rahmen individueller Heilversuche, Prüfer-initiierter und klinischer Studien, entwickelt, angewendet und engmaschig überwacht, mit dem Ziel, u.a. krankheitsverursachende B-Zellen gezielt zu eliminieren und die Lebensqualität der betroffenen Patienten nachhaltig zu verbessern. Mittels hochauflösender 7T MRT-Bildgebung erfolgt eine konsequente Überwachung auf Nebenwirkungen. Die Überwachung wird wissenschaftlich u.a. durch das EFRE-geförderte Projekt ZELL-THEMA unterstützt.
In Kooperation mit dem DZNE hat die Gedächtnissprechstunde der Klinik für Neurologie zusätzlich als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland die Therapie mit neu zugelassenen Amyloid-Antikörpern eingeführt.
